Henriette Kuhrt

Publizistin, Stilberaterin

Als Expertin für Manieren, Mode und Stil beantwortet Henriette Kuhrt, NZZ-am-Sonntag-Kolumnistin, die vermeintlich kleinen Fragen zum Alltag – und hat dabei immer das gesellschaftliche grosse Ganze im Blick.

„Hat das Stil?“ fragt Henriette Kuhrt jede Woche in der „NZZ am Sonntag“ – und entschärft dort präzise, wortgewandt und voller Witz die Konflikte des menschlichen Miteinanders. Als Expertin für Manieren, Mode und Stil beantwortet die Buchautorin die vermeintlich kleinen Fragen zum Alltag – und hat dabei immer das gesellschaftliche grosse Ganze im Blick.

Mit Leichtigkeit und Scharfsinn gelingt es Henriette Kuhrt, Manieren zu erklären, die Regeln des menschlichen Miteinanders zu aktualisieren und ihre Leser vor modischen Fettnäpfchen zu bewahren. Sie benennt gesellschaftliche Entwicklungen, die unsere Gegenwart prägen und ordnet sie ein: Denn was gestern noch selbstverständlich und gutes Benehmen war, kann heute schnell ein Affront sein.

Henriette Kuhrt besuchte ein humanistisches Gymnasium in Hamburg und ein Mädcheninternat in Kent/England. Bald gewann sie erste Schreibwettbewerbe, ihre Abiturrede „Ein Lob der Faulheit“ wurde in der Anthologie „Freistunde“ (Kiepenheuer & Witsch) veröffentlicht.

Sie studierte in München und Salamanca/Spanien Journalistik, Politik, Soziologie und Wirtschaftsgeschichte und machte gleichzeitig eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule.

Während des Studiums veröffentlichte sie den Erzählband „Milchmädchenrechnung“, später folgte der Roman „Männer in Serie“. Sie begann ihre journalistische Laufbahn als Redaktorin bei der „Bunten“, wechselte dann aber in den Gesellschaftsbund der „NZZ am Sonntag“.