Julian Nida-Rümelin

Prof. Dr. Dr. h. c. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a. D.

Der ehemalige Staatsminister für Kultur und Medien ist einer der renommiertesten Philosophen in Deutschland. Er befasst sich heute als Autor und begnadeter Referent unter anderen Themen mit allen möglichen Facetten der Ethik, so auch mit der "Ethik der Migration". 

Julian Nida-Rümelin gehört neben Jürgen Habermas und Peter Sloterdijk zu den renommiertesten Philosophen in Deutschland. Er lehrt Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Sein 2015 als Taschenbuch  bei btb erschienenes Buch Die Optimierungsfalle. Philosophie einer humanen Ökonomie hat intensive Debatten  zum Verhältnis von Ökonomie und Ethik ausgelöst. Es beruht auf langjährigen Forschungen zur Theorie praktischer Rationalität an der Nahtstelle zwischen Ökonomie, Spieltheorie und Philosophie.

Zu dieser Thematik hält er Vorträge in großen und kleinen Unternehmen ,Finanzinstituten, Berufsverbänden und Kammern.

JNR ist Sprecher des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Philosophie, Politik und Wirtschaft und Vorsitzender des Kuratoriums des  Ethikzentrums der LMU. Er leitete die Arbeitsgruppe „Finanzwirtschaft und Ethik“ des Deutschen Verbands für Finanzanalysten e.V. und war Mitglied des Beirats Integrität und Unternehmensverantwortung der Daimler AG. JNR ist Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Parmenides Academy GmbH, einem think tank, welches Führungskräfte in philosophisch-ethischen Fragestellungen schult und berät.

 

Nida-Rümelin studierte Philosophie, Physik, Mathematik und Politikwissenschaft in München und Tübingen. Nach einer Gastprofessur in den USA war er zunächst Professor am Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen und dann für zehn Jahre Inhaber eines Lehrstuhls für Philosophie an der Universität Göttingen. Seit 2003 lehrt er an der Ludiwg-Maximilians-Universität München Philosophie und politische Theorie.

Für fünf Jahre (1998-2002) wechselte JNR in die Kulturpolitik, zunächst als Kulturreferent der Landeshauptstadt München und dann als Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder.