Peter Gysling

Journalist, Russland-Korrespondent SRF

Peter Gysling durchlief eine Karriere vom Inlandredaktor zum Auslandkorrespondenten bei SRF. Sein besonderer Fokus liegt auf den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Seit seiner Pensionierung konzentriert er sich auf seine freie publizistische und referierende Tätigkeit.

Peter Gysling (*1950) wirkte seit 1980 bis zu seiner Pensionierung Ende 2015 in verschiedensten Funktionen bem Schweizer Radio und Fernsehen SRF.

Nach einigen Jahren als Regional- und Inlandredaktor (Bundeshaus) von Schweizer Radio DRS verfolgte Gysling 1986-1990 als Deutschland-Korrespondent u.a. den Prozess der deutschen Wiedervereinigung. Als Radio-Korrespondent in Moskau (1990-1994) erlebte er dann die letzten Jahre der Sowjetunion, den versuchten Putsch gegen Michail Gorbatschow, den Zerfall der UdSSR und den Machtkampf von Boris Jelzin mit dem Russischen Parlament. Schon damals bereiste Gysling regelmässig alle Republiken der ehemaligen Sowjetunion.

In den Jahren danach arbeitete Peter Gysling u.a. als Produzent
der ’Tagesschau’, als Auslandreporter und Moderator beim
Schweizer Fernsehen. 2002 - 2008 leitete er die Wortprogramme des Kultursenders Schweizer Radio DRS 2.

Seit 2008 wirkte Peter Gysling wieder als Russland-Korrespondent von SRF. Reportagereisen führten ihn regelmässig in die verschiedensten Gebiete Russlands, in die Ukraine, nach Weissrussland, in den Kaukasus und nach Zentralasien. 2012 führte er als Präsentator durch die siebenteilige Dokumentarfilmserie “Seidenstrasse“ des Schweizer Fernsehens. Er ist Co-Autor des Buches „Seidenstrasse heute“. Seit seiner Pension widmet er sich vermehrt seinen freien publizistischen Tätigkeiten und dem Referieren, reist aber nach wie vor in seine ehemaligen Korrespondentengebiete. Er ist zudem auch als Moderator von politischen Veranstaltungen tätig.


Neben der tagesaktuellen Berichterstattung gestaltete Peter Gysling in der Sendereihe «International» regelmässig halbstündige Radioreportagen (u.a.: ’Zwischen Aufbruch und Stillstand - eine Zwischenbilanz 20 Jahre nach dem Zerfall der UdSSR’). Zu seinem Berichtsgebiet gehörten alle Länder der ehemaligen Sowjetunion, insbesondere Russland, die Ukraine, Weissrussland, Moldawien, Georgien, Armenien, Aserbaidschan sowie die zentralasiatischen Republiken Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Kirgistan und Tadschikistan.