
Roger de Weck auf der Bühne
Biografie
Roger de Weck – Schweizer Publizist, Bestsellerautor, Medienexperte und ehemaliger SRG-Generaldirektor
Vom Journalisten zum Medienmanager und einflussreichen Publizisten
Roger de Weck ist ein renommierter Schweizer Publizist, Autor und Medienexperte mit beeindruckender Karriere. Der 1953 in Freiburg geborene zweisprachige Schweizer (Deutsch/Französisch) studierte Volkswirtschaft an der HSG und stieg bei der „Tribune de Genève“ in den Journalismus ein. Seine Karriere führte ihn durch alle Facetten des Medienwesens: Als Volontär, Redaktor, Investigativjournalist, Reporter, Kriegs- und Krisenberichterstatter, Inland- und Auslandskorrespondent, Kolumnist, Leitartikler, Podcaster, TV-Moderator und letztlich zum Chefredakteur und Medienmanager.
De Weck war Chefredakteur der renommierten deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“ in Hamburg und des „Tages-Anzeigers“ in Zürich, bevor er von 2011 bis 2017 als Generaldirektor der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) wirkte. Zudem moderierte er jahrelang die Sendereihe „Sternstunden Philosophie“. Seine Erfahrungen in der Medienbranche und seine Expertise zu den Themen Journalismus, Demokratie und Digitalisierung machen ihn zu einem gefragten Referenten und Keynote-Speaker.
Autor mit gesellschaftspolitischem Engagement
Als Buchautor greift Roger de Weck relevante gesellschaftspolitische Themen auf. Sein aktuelles Werk „Das Prinzip Trotzdem – Warum wir den Journalismus vor den Medien retten müssen“ (Suhrkamp 2024) beschäftigt sich mit der Krise des traditionellen Journalismus im Zeitalter der Digitalisierung. Darin plädiert er für einen Journalismus, der trotz aller Widrigkeiten – Spardruck, Social-Media-Konkurrenz und Boulevardisierung – an seinen Grundwerten festhält.
Sein 2020 erschienenes Buch „Die Kraft der Demokratie – Eine Antwort auf die autoritären Reaktionäre“ wurde mit dem renommierten Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch ausgezeichnet und erfuhr 2022 eine erweiterte Taschenbuchausgabe. Darin warnt er vor der Gefahr autoritärer Populisten und beschwört gleichzeitig die Resilienz demokratischer Systeme.
Berater und Gastprofessor mit internationaler Perspektive
Heute ist Roger de Weck als Autor in Zürich tätig und wirkt als Gastprofessor am renommierten College of Europe in Brügge. Er war Mitglied des Zukunftsrats für Reformen bei ARD, ZDF und Deutschlandfunk sowie Chairman of the Board des Geneva Graduate Institute of International and Development Studies.
Sein Engagement für die europäische Idee und demokratische Werte spiegelt sich in seiner Mitgliedschaft im Stiftungsrat des Internationalen Karlspreises Aachen wider. Zudem ist er im Wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift „Critique Internationale“ (SciencesPo Paris) und im Beirat des St. Gallen Collegiums an der HSG aktiv. Für sein Wirken erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universitäten Freiburg und Luzern.
«Seriös bedeutet nicht ernst – Substanz darf unterhaltsam sein»
Benefits einer Keynote mit Roger de Weck
Roger de Weck verbindet in seinen Vorträgen tiefgreifende Analyse mit eloquenter Präsentation. Als Referent spricht er stets frei – ohne Folien, dafür mit umso grösserer Wirkung. Seine Vorträge zeichnen sich durch einen einzigartigen Mix aus Substanz und Unterhaltung aus.
Die Teilnehmer profitieren von:
Fundierter Expertise eines renommierten Medienprofis mit jahrzehntelanger Erfahrung
Tiefgründigen Analysen zu Politik, Wirtschaft, Medien und Digitalisierung
Klaren Einordnungen komplexer gesellschaftlicher Zusammenhänge
Konkreten Denkanstössen für die eigene berufliche und persönliche Weiterentwicklung
Bei Bedarf zweisprachiger Präsentation (Deutsch/Französisch)
Seine Vorträge sind intellektuell anspruchsvoll, dabei aber stets verständlich und kurzweilig – ideal für Veranstaltungen, die Substanz mit Stil verbinden möchten.
Häufig gebuchte Vorträge von Roger de Weck
Roger de Weck passt Vorträge individuell an Ihre Veranstaltung an.
Direkte Demokratie verleiht der Schweiz Stabilität in instabilen Zeiten, die digitale KI-Welt eröffnet neue Chancen, die Schweizer Diversität der Kulturen ist ein Trumpf: Weiss sich die Eidgenossenschaft zu erneuern, zählt sie zu den Gewinnern der Grossen Weltunordnung. Ein Vortrag im Zeichen der Zuversicht.
Der Medienbetrieb ist emotional – der Journalismus aber sollte nüchtern bleiben. Die Medien biedern sich an – Journalismus hält Distanz. Die Medien puschen die Nachfrage, die Klicks – Journalismus interessiert sich zunächst für das Angebot. Die Kunst heute ist es, Journalismus zu machen trotz der Medien.
Verlage wollen ihre Einbussen wettmachen, indem sie laute Meinungen, Reisserisches und Soft-Themen bringen – doch solche «Boulevardigitalisierung» verprellt viele Nutzerinnen und Nutzer, die sich vom Medienbetrieb abwenden.
Roger de Weck kennt den Beruf in allen Facetten – als Zeitungsmacher und Radio- und Fernsehchef, Reporter und Moderator. Und er macht sich Sorgen, weil die Gesetze des Medienbetriebs und die des Journalismus auseinanderlaufen. Dagegen setzt de Weck auf das «Prinzip Trotzdem»: Recherchieren, abwägen, differenzieren, sich treu bleiben – trotz Sparmassnahmen, trotz X & Co, trotz postfaktischer Gesellschaft. Doch wie geht das? De Weck zeigt, wie sich Journalismus stärken lässt. Denn ohne diesen wertvollen Spielverderber läuft das Spiel nicht in der Demokratie.
Dass es jederzeit Feinde der offenen Gesellschaft gibt, wie Karl Popper schrieb, ist nicht erstaunlich. Gefährlich wird es nur, wenn sich die Freunde der Demokratie verunsichern lassen. Autoritäre Populisten sind zwar im Vormarsch. Aber die Demokratie ist resilienter als gedacht. Denn keine Bürgerin, kein Bürger ist gern Untertan. Und wer die Gewaltenteilung missachtet, die Allmacht will, missbraucht sie. Demokratie ist langsam, aber lernfähig, während Populisten schnell sind, jedoch kaum Lösungen haben. Und: Autoritäre machen im Lauf der Zeit immer mehr Fehler – weil ihnen niemand zu widersprechen wagt. Ein Plädoyer für mehr Zutrauen in unsere Staatsform.
Immer stärker vermengen sich Politik und Wirtschaft im Kräftemessen mit China, bei den Sanktionen gegen Russland oder in Gestalt von Donald Trump und Elon Musk. Wirtschaftliche Verflechtung ohne politische Solidarität mit Europa geht nicht mehr. Die Neutralität ist eine identitätsstiftende Lebenslüge. Unsere Sicherheit hängt von der NATO ab: Unsere Neutralitätspolitik ist neu zu erfinden. Roger de Weck ist zuversichtlich, dass wir diese helvetische «Zeitenwende» schaffen. Die Eidgenossenschaft ist das Land, das vieles richtig macht, aber zu spät.
Welche Strategie für die Schweiz? Noch nie in der Geschichte hatte die Eidgenossenschaft einen so guten Nachbarn wie die EU. Dank der europäischen Einigung hat unsere Exportnation einen riesigen Absatzmarkt vor der Tür, mit einer einheitlichen Währung, die vieles vereinfacht. Schweizerinnen und Schweizer haben Niederlassungsfreiheit in Europa. Und mit Brüssel haben wir massgeschneiderte Verträge. Trotzdem wird die EU als Übeltäter hingestellt, der uns gängeln oder übervorteilen wolle. Warum eigentlich? Ist die Alternative, stärker auf das politisch unruhige Asien zu setzen, erfolgversprechend? Können wir an unserem Umfeld einfach so vorbeileben? Eine strategische Auslegeordnung.
Videoeindrücke, Podcasts und Publikationen
Was Veranstalter sagen
«Roger de Weck beeindruckt mit kluger Analyse, fundiertem Wissen und pointierten Anmerkungen, die jedem Anlass Tiefe und Relevanz verleihen. Seine Moderation ist mehr als ein roter Faden – sie ist eine Bereicherung. Die Zusammenarbeit mit ihm ist inspirierend und von echtem Mehrwert.»
Roger de Weck buchen — FAQ
Am schnellsten geht es über das Anfrageformular auf dieser Seite – Sie erhalten einen Rückruf (Mo–Fr). Die Vermittlung durch speakers.ch ist für Sie kostenlos und unverbindlich.
Das Honorar hängt vom Format, der Dauer und dem Anlass Ihrer Veranstaltung ab. speakers.ch berät Sie kostenlos und nennt Ihnen schnell eine verlässliche Einschätzung.
Roger de Weck spricht auf Deutsch und Französisch.
Roger de Weck ist buchbar als Keynote, Vortrag und Moderation.
Roger de Weck spricht zu Motivationsredner, Energie und Politik.
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